Corona – was ich nicht weiß, macht mich nicht Hamsterkäufe

Kennst du auch schon die neue „Corona-App“?

Vorweg, das Thema ist wirklich wichtig. Vielleicht sollte es heißen: was ich nicht fürchte, macht mich nicht Panik. Wenn dir meine Story nicht gefällt oder dir der Beitrag zu lang ist, scroll bitte zu „Wir sollten einfach vernünftig sein“ . Am Ende bekommst du auch Tipps, wie du Leuten helfen kannst, die richtig Angst oder sogar Panik haben.

Mein Berufsschullehrer hatte gerade verkündet, dass er von uns erwarte, dass wir uns mindestens ein Mal am Tag die Nachrichten ansehen würden. Oder die Zeitung lesen, wenn es nicht gerade die BILD-Zeitung sei.

„Ehm, entschuldigung?“, sagte ich, um meinen Lehrer dazu zu bewegen, seine Aufmerksamkeit von der Tafel auf mich zu lenken.

„Herr Roes, ich schaue schon seit Jahren keine Nachrichten mehr. Das geht mir voll an die Substanz.“ , erläuterte ich, als er sich zu mir umgedreht hatte.

Seine Reaktion schwankte zwischen Belustigung über meinen vermeintlichen Witz und Ärger über die unnötige Störung. Ich meinte es aber ernst.

Er studierte mein Gesicht. Dann wurden seine Züge weicher und etwas wie belustigtes Mitleid lag in seinen Augen.

„Ernsthaft?“, fragte er dann. Ich hatte das Glück auf meiner Seite: er wusste nicht, was er dazu sagen soll.

„Ja, ich schlaf dann schlecht.“ Pokerface.

Damit hatte ich ihn vollends erwischt. Er brauchte ein paar Sekunden. Er sah aus, als wollte er was sagen, atmete dann ein und ließ die Luft über seine Lippen entweichen. „Ppppppphhhhhh… Okay.“, meinte er dann nur achselzuckend und schrieb weiter an seinem Schaubild.

Diese Geschichte ist lustig und traurig, weil sie wahr ist. Ich habe nie wirklich die Nachrichten verfolgt. Nicht nur, weil man sie als Jugendlicher relativ langweilig findet. Und ich fand sie langweilig. Aber ich fühlte mich danach auch einfach immer furchtbar.

In einem meiner Lieblingsbücher aus Teenager-Zeiten wird eine Protagonistin als Emotionen-Schwamm beschrieben. Damit konnte ich mich direkt identifizieren. Über sie hieß es in etwa: Ihrer besten Freundin kam es so vor, als müsse nur eine traurige Person an ihr vorbei laufen, dann würde sie auch traurig werden. Wie ein Schwann, der sich mit Wasser vollsaugt, sog sie quasi die Gefühle der anderen in sich auf. Und so bin ich auch.

Ich habe viele Probleme. Der Clou dabei: die meisten sind nicht mal meine. Durch meine extreme Empathie mache ich „gern“ die Probleme anderer zu meinen. Unter anderem deshalb bin ich in Therapie gegangen. Davon berichte ich euch ein andern Mal.

Aber das ist auch der Grund, warum ich keine Nachrichten gucke, keine Zeitung lese und mich schon direkt nach dem Abitur Facebook und anderen sozialen Netzwerken abgewandt, bzw. nie zugewandt habe.

Ich lasse mich unglaublich schnell stressen. Ich mache mir schnell Sorgen um andere. Ich denke immer, ich müsste jeden retten. Und ich weiß das und versuche daher, „Fremdstress“ zu vermeiden.

Das klingt egoistisch. Aber ich habe zwei kleine Kinder und darf mich dabei auch nicht vergessen. Immer noch besser, als seine Probleme zu den Problemen anderer zu machen…

Bye soziale Medien, ich kümmer mich nur noch um meinen eigenen Kram! – außer die Omis erzählen es mir

Nicht immer „up-to-date“ zu sein hat natürlich auch Nachteile. Ich krieg halt viel nicht mit. Andererseits macht das den Small-Talk, den man mit kleinen Kindern unterwegs immer mit fremden Menschen hat, interessanter.

Bisher waren es bei mir meist ältere Damen, die dann beginnen, mit: „Haben Sie auch gehört, dass das und das passiert ist?“ Oder: „Ja, da stimme ich Ihnen zu, das hat man auch gesehen an … [irgendwelche „brisanten“ Themen, die ich verpasst hab].“

Wenn es mich dann wirklich interessiert, erkundige ich mich gründlich und recherchiere dann Zuhause selbst. Meist tat ich das nicht. Einerseits, um mich selbst zu schützen. Um mir nicht wieder zu viele Sorgen zu machen. Andererseits merke ich auch oft, dass manche Themen insofern „interessant“ sind, dass man einfach „gaffen“ will. Ähnlich wie Leute, die sich um einen Unfall tummeln, um zu gaffen, tummeln sich Leute im Internet, um andere durch ein Medium zu begaffen.

Aber wozu? Zur Belustigung, aus Schaulust, aus Langeweile, aus Neugierde, aus Schadenfreude oder aus Angst, aus Interesse? Um seine Zeit ja nicht sinnvoll nutzen zu müssen?

Klar, ich verbringe auch Zeit damit, mir Artikel im Internet durchzulesen. Ich habe mich auch schon dabei erwischt, wie ich auf einer Seite über meine Stadt ewig viele Kurzberichte zu Polizei und Rettungskräften durchgescrollt und gelesen habe. Aber wozu? Autounfälle, Diebstähle bzw. Raub, Leute die Obdachlose verhauen und Fußballfans, die gegenseitig auf sich losgehen.

Und keine einzige der aufgenommenen Informationen hatte einen Sinn. Nur eine Folge: ich war gestresst und in meinem Hinterkopf verspürte ich auch etwas Angst aufkommen.

Dann war auf einmal das Coronavirus in aller Munde

Ich lebe nicht hinterm Mond. Auch ich informiere mich. Die Radionachrichten höre ich mir sogar gerne an. Allerdings von den lokalen, seriöseren Sendern. Die erzählen mir wenigstens, was in meiner Region so passiert, und berichten kurz und knapp (ohne Bilder!) über die aktuelle Weltlage. Und besonders große Katastrophen bekommt man einfach mit. Die Terroranschläge auf verschiedene Weihnachtsmärkte zum Beispiel.

Es gibt Dinge, die will ich nicht wissen. Ich hab von den Anschlägen, wie eben erwähnt, mitbekommen. Ich hab darüber aber nicht weiter recherchiert oder gelesen. Mir ist egal, wer es war oder woher er kam, welche Motive vielleicht eine Rolle gespielt haben, wer die Familien sind oder welche Leichen er noch im Keller hatte. Denn es spielt keine Rolle für mich.

Mir tun immer die Angehörigen der Opfer Leid und die Augenzeugen, die das ganze miterlebt haben. Ich möchte auch lieber nicht hören, wie viele Leute gestorben sind. Je mehr Tote es gibt, desto mehr Angehörige trauern und mehr Leute tragen Traumata davon. Das tut mir weh. Kein Witz.

Auch von Corona wollte ich nichts wissen. Ich wollte mir nicht schon im Voraus Sorgen über etwas machen, was mich möglicherweise nicht betreffen könnte. Ich informierte mich vorerst nur über die Symptome, um andere nicht möglicherweise anzustecken.

Doch es dauerte nicht lange. Corona, Corona-Virus, Sars-Cor-19, Covid-19, schlagmichtot. Es war überall.

Zwangsweise musste ich mich damit beschäftigen. Es half, dass ich dabei ewig viele Quellen herangezogen habe. Auf der einen Seite konnte ich mir so ein breites Bild machen. Auf der anderen Seite passierte es wieder: ich hatte Angst. Ich machte mir Sorgen. Wissenschaftler A sagt dies und Person B sagt das. Und das und das weiß man noch gar nicht. Die und die Spekulationen gibt es.

Auch das Lesen von Artikeln rund ums Thema hat mich nervös gemacht. Überschriften wie „Bundesregierung sucht nach Rezepten zum Kochen ohne Strom“ beispielsweise. Mit Tipps und Vorschlägen, was man so an Vorräten Zuhause haben sollte. Da wundert sich die Regierung dann aber, dass die Leute hamstern.

Mein Unterbewusstsein will einen Bunker errichten, in dem ich tausend Jahre leben kann

Ich habe zuerst von den Hamsterkäufen gelesen, bevor ich sie tatsächlich erlebt habe. Hier bei uns nur im kleinen Stil und bei wenigen Sachen. Aber in der Drogerie gab es keine einzige Windelpackung der Eigenmarke mehr. Desinfektionsmittel natürlich Fehlanzeige. Beim Discounter waren alle Nudeln (außer Vollkorn, wer bemerkt die Ironie?!) weg. Teilweise bekam man keine Konserven mehr von günstigeren Marken.

Alles an sich kein großes Drama. Ich konnte trotzdem alles einkaufen, was wir brauchten. Was dann aber passiert ist, schleichend, und anfangs völlig unbewusst: ich hab angefangen zu „hamstern“. Ich, obwohl ich so viele Artikel zu dem Thema gelesen habe. Ich, obwohl ich gewohnheitsmäßig zuerst an andere denke. Ich, obwohl ich wusste, dass das falsch ist.

Denn jedes Mal, wenn ich einkaufen ging, nahm ich noch hier und da eine Konserve mit. Oder zwei. Und Nudeln (und nicht mal Vollkorn! Na, wer merkts?). Obwohl wir wirklich immer mehr als genug Nudeln Zuhause haben.

Ich übertreibe, wenn ich in meinem Fall von hamstern rede. Ich habe evtl. unnötig unseren Vorrat erweitert. Um vielleicht insgesamt 12 Konservendosen und zwei Nudelpackungen. Ich hab keine Masken gekauft, kein Desinfektionsmittel. Aber bei den Nahrungsmitteln habe ich gemerkt, wie schnell das mit dem Hamstern geht, selbst wenn man es gar nicht beabsichtigt.

Ich bin kein rationaler Mensch

Ich muss abwägen. Wenn ein Thema wichtig ist, darf man sich davor nicht verschließen.

Ich schaute Nachrichten, las Berichte. Man hörte, dass sie in China in Wuhan alle eingesperrt haben. Dann habe ich ausgerechnet noch eine Dokumentation eines deutschen Journalisten, der in China wohnt, gesehen. Direkt aus dem Zentrum der Katastrophe. Leere Straßen, kaum Verkehr. Wenn Menschen da waren, wollten sie nicht reden. Aus Angst, eventuell angesteckt zu werden. Man sah einen Mann, der eine Tüte voll Nahrung eingekauft hatte. Der erzählte, er würde zwei mal wöchentlich für die ganze Familie einkaufen, damit keiner von denen nach draußen muss.

Diese Bilder im Hinterkopf zu haben, wenn man hierzulande langsam eingekesselt wird, helfen nicht. Zumindest mir nicht. Wäre ich ein rationaler Mensch, wäre das alles einfach sehr informativ gewesen. Aber ich bin nicht rational. Mein Unterbewusstsein hätte am liebsten einen Bunker gebaut. Wir sind in Deutschland sehr verwöhnt. Woanders siehts da ganz anders aus. Und trotzdem und trotz all der Bequemlichkeiten, die wir haben, bekam ich Panik, sobald das Virus die Landesgrenze überquert hatte. Trotz der Fakten („wenig“ Tote in Deutschland als Beispiel).

Natürlich muss die Bevölkerung aufgeklärt werden, um Ansteckungen zu vermeiden und gering zu halten und sowas. Aber es ist schwer, Artikel zu finden, die vernünftig sind. Zumindest meines Erachtens nach. Denn über Spekulationen zu lesen oder darüber, was das Virus in den Fledermäusen so macht und warum die nicht krank werden, macht Angst.

Angst versetzt die Menschen in einen Modus, in dem sie lauter egoistischen Scheiß machen: Windeln und Nudeln und Klopapier bunkern und Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern klauen.

Darf man Witze über Corona machen?

Ich habe gelesen, dass es bei einem REWE Markt in Mannheim eine Aktion gab. Auf einem Schild – zwischen Haushaltsreiniger-mit-Desinfektionsmittel-Sprühflaschen und Sixpacks Corona-Bier – stand: „Sagrotan oder Corona 5,99 €“. Kurze Zeit später gingen davon einige Bilder viral, als das Schild auch schon aus dem Verkehr genommen wurde.

Eine Sprecherin von REWE äußerte, dass die Situation zu ernst sei und man daher die Schilder entfernt habe. Der „Witz“ wurde wohl am Standort ausgearbeitet und kam nicht von der Leitung/Marketingabteilung.

Ich bin ehrlich, ich hätts bestimmt witzig gefunden, wenn ich dran vorbei gelaufen wäre. Vielleicht hilft uns der Humor über eine Panik und Angst hinweg.

Andererseits ist es erschreckend, dass z.B. viele Leute mit dem Virus symptomlos sind. Und dass viele Leute es nicht schaffen, einfache „Anweisungen“ wie regelmäßiges Händewaschen zu befolgen.

Und natürlich ist es nicht witzig, dass Menschen krank werden und sterben.

Und doch kann uns ein bisschen Humor vielleicht helfen, die Ballance zwischen lähmender Angst und Herunterspielen der Gefahren zu finden.

Wir sollten einfach vernünftig sein

Was der Einzelne als vernünftig einstuft unterscheidet sich vermutlich sehr. Sicherlich kann man hier über viele Dinge streiten.

Über ein paar Dinge kann man sich ja aber einigen:

  • Hände waschen: ja – 30 Sekunden mit warmem Wasser und Seife. Regelmäßig. Soll heißen: wenn ihr nach Hause kommt. Wenn ihr zur Arbeit kommt. Wenn ihr Freunde besucht, wenn ihr unterwegs die Möglichkeit habt, wenn ihr ein Restaurant besucht. Wenn ihr krank seid und euch die Nase geputzt habt. Und natürlich, nachdem ihr auf dem Klo wart (es gibt wirklich Menschen, die das nicht tun!).
  • Hände desinfizieren: unterwegs, wenn man weder Wasser noch Seife zur Hand hat (wusstet ihr, dass dabei einige der Viren überleben und sich dann später wieder munter weiter ausbreiten?)
  • wenn ihr euch krank fühlt: bleibt Zuhause!
  • wenn ihr über Ecken evtl. Kontakt zu Corona-Infizierten hattet: bleibt Zuhause! (Auch ohne Symptome werden 14 Tage empfohlen. Wie ihr weiter vorgehen sollt, entscheiden der Hausarzt und das zuständige Gesundheitsamt. Und ja, es wird nach den meisten Erfahrungen Zeit brauchen und ein Kampf sein, irgendwo durchzukommen. Aber habt bitte Verständnis. Da arbeiten Menschen, die sich seit Wochen den Arsch aufreißen!)
  • haltet Abstand zu anderen (fremden) Personen. Das ist nicht unhöflich, das ist rücksichtsvoll.
  • man kann auch Tastaturen, die man mit anderen teilt, z. B. auf der Arbeit, desinfizieren. Da kommt es wieder drauf an, wie der Einzelne das handhaben möchte. Oft reicht es, sich während der Benutzung nicht ins Gesicht zu fassen und danach (und zwischendurch) mal wieder die Hände zu waschen.
  • den behördlichen Anweisungen Folge leisten.

Kennt ihr schon die neue „Corona-App“?

Ein sehr unterschätzes Thema – wie ich finde -: die Viren überleben bis zu drei Tage auf Edelstahl und Kunststoff. Angenommen, du wäschst deine Hände und achtest auch so darauf, in der Öffentlichkeit Türklinken etc. zu vermeiden. Aber: du fasst zwischendurch dein Handy immer wieder an. Säuberst du das auch regelmäßig?

Stell dir vor, du bist unterwegs, vielleicht in der Straßenbahn. Evtl. trägst du sogar Handschuhe. Du hältst dich fest, drückst Knöpfe, berührst Produkte im Supermarkt, bezahlst mit Geld. Oder du fährst mit dem Auto, machst Erledigungen, bezahlst im Parkhaus dein Parkticket.

Und zwischendurch schaust du immer wieder auf dein Handy. Wie viel Uhr ist es? Wer hat mir geschrieben? Was muss ich noch einkaufen? Hat Oma schon angerufen?

Jetzt kommst du nach Hause. Wäschst deine Hände, wirfst die Handschuhe weg.

Froh, endlich Zuhause zu sein, setzt du dich mit einem Kaffee vor den Fernseher. Oder räumst die Spülmaschine aus. Räumst die Einkäufe weg. Und guckst wieder auf dein Handy. Na, kribbelt es schon in den Fingern?

Fakt ist: das Handy ist allgegenwärtig. Das ist bei mir nicht anders. Besonders unterwegs hab ich es immer schnell zur Hand.

Aber das ist auch der springende Punkt: das Handy ist unsere dritte Hand, unser elfter Finger, manche Leute bekommen Entzugserscheinungen, wenn sie es nicht alle paar Minuten hochheben.

Erinnerst du dich: Viren überleben bis zu drei Tage auf Kunststoff. Dein Handy ist ein Spielplatz für Viren und Bakterien. Die feiern da Parties!

Wer weiß schon, wie viele Leute die „Corona-App“ haben, ohne es zu wissen?

Ich als Laie behaupte, dass es schon viel bringt, das Handy regelmäßig (mind. ein Mal am Tag, bzw. immer dann, wenn ihr außerhalb der Wohnung wart) zu säubern. Ich glaube (wie gesagt, ich bin nur ein normaler Mensch und so), dass es die Viren- und Bakterienanzahl schon erheblich mindert, das Handy und die Hülle mit wenig Aufwand zu säubern:

  • mit einem feuchten Tuch mit etwas Spülmittel abwischen (bekämpft erwiesenermaßen Bakterien und Viren – auch Corona Viren! Denn die Viren haben eine Fettmembran, die durch das Spülmittel zerstört wird. Es muss kein teures sein, jedes Spülmittel funktioniert. Seife ginge auch, aber Spüli ist, finde ich, noch fettlöslicher und daher in kleineren Mengen einfach wirksamer. Nehmt die Seife für eure Hände, davon braucht ihr jetzt viel 😉 und Spüli ist für die Hände nicht notwendig, da reicht Seife! Ist auch besser für eure Haut, versprochen!).
  • es muss kein Desinfektionsmittel verwendet werden! Denn wie schon erwähnt, überleben dabei einige Viren und Bakterien und vermehren sich nach kurzer Zeit munter weiter.

Daher mein Appell: du bist gesund, nicht chronisch krank, nicht auf Desinfektionsmittel angewiesen? Du hast Desinfektionsmittel Zuhause? Vielleicht hast du sogar welches gebunkert? Oder geklaut?

Dann zeig doch etwas Courage und gib es den Stellen, die es jetzt brauchen: z. B. deinen lokalen Rettungs-Sanitätsdiensten. Oder an Alten- und Pflegeheime. Wenn du in den Nachrichten oder irgendwie anders von besonderen Stellen gelesen hast, die welches brauchen, schick ihnen ein Paket. Vielleicht ist das nächstgelegene Krankenhaus dankbar dafür.

Du hast welches gestohlen? Machs wieder gut, brings zurück.

Nebenbei: du hast zu viel Klopapier gekauft? Vielleicht freuen sich einige Stellen sogar darüber 😉

Aber was, wenn die Angst überhand nimmt?

Niemand kann dir deine Entscheidungen abnehmen. Man sollte die Fakten kennen. Auch wenn das Recherchearbeit bedeutet. Es gibt einige seriöse Quellen, wie das Robert-Koch-Institut oder die Gesundheitsämter.

Was solltest du aber tun, wenn du große Angst hast oder jemanden kennst, der sogar richtige Panik schiebt?

Weil ich es wichtig finde, Ängste ernst zu nehmen und wir jetzt stärker als je zuvor auf unsere Mitmenschen achten müssen, teile ich noch diesen Link mit dir:

https://www.republik.ch/2020/03/07/im-fall-von-panik-lesen-sie-diesen-beitrag

Hier beschreiben verschiedene Fachleute, wie man mit dem Thema allgemein umgehen sollte, wie man Angst und Panik vermeidet und wie man anderen Personen helfen kann, die sehr besorgt, ängstlich oder sogar panisch sind.

Es ist m. E. einer der besten Artikel, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und ich habe wirklich viel recherchiert und gelesen. Inklusive hunderter Kommentare zu den Themen, um den Perspektivwechsel zu kriegen und jedes Thema von verschiedenen Seiten aus zu beleuchten.

Wie geht ihr mit dem ganzen Thema um? Habt ihr gehamstert? Habt ihr Angst? Lasst mir doch mal einen Kommentar da 🙂

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